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Mittwoch, 29. April 2020

Alltagsmaske aus Jersey

Wer hätte gedacht, dass einmal ein Mundschutz zum Must-have-Accessoire wird?
Ich sitze seit einigen Tagen an der Nähmaschine, um meine Freunde und Familie damit auszustatten. Und da kam mir die Idee, einfach mal ein paar Fotos nebenbei zu machen und euch die Anleitung zur Verfügung zu stellen.

Meine Maske wird aus Jersey gefertigt. Dadurch ist der Stoff elastisch und schmiegt sich gut an. Da Gummiband gerade Mangelware ist, habe ich außerdem Jersey für die Bänder verwendet. Das ist nicht nur bequemer beim Tragen, sondern auch besser beim Waschen. Normale Gummibänder können bei der 60-Grad-Wäsche nämlich durchaus spröde werden und ihre Elastizität verlieren.
Die Alltagsmaske ist super einfach und schnell gemacht - auch mit einer normalen Nähmaschine!
Und hier geht es auch schon los:

Mittwoch, 3. Juli 2019

Nachtrag: Upcycling-Taschen

Hier noch eine super leichte Variante für meine Upcycling-Taschen. Wenn ihr keinen Druckknopf zum Einstanzen zur Hand habt, könnt ihr das Täschchen natürlich auch mit einem Knopf verschließen!
Ihr benötigt einfach einen schönen Knopf in passender Farbe, etwas Gummiband, eine dicke spitze Nadel mit großem Öhr und eine feine Nähnadel mit passendem Faden.


Montag, 1. Juli 2019

Upcycling-Taschen

Nachtrag zu meinem Auftritt bei "Kaffee oder Tee": Die kleine Tasche ohne Reißverschluss, die ich in der Sendung als Variante gezeigt habe, kam so gut an, dass ich euch hier nun eine ausführliche Anleitung zur Verfügung stelle.



In dieser hübschen Handtasche steckt eine alte Putzmittelflasche!



Freitag, 28. Juni 2019

Kreativ mit Socken


Hier kommt noch eine Mini-Idee für euch. Diese Mal geht es ran an die Socken!
Egal, ob einsame Socke, die in der Wäsche ihren Partner verloren hat, oder abgetragenes Paar - die alten Fußkleider solltet ihr nie achtlos wegwerfen. Warum? Das zeige ich euch heute gleich mit zwei Kreativ-Hacks!

Ich habe zuhause immer einen Fundus an alten Socken. Und immer wieder fallen mir neue Dinge ein, die man damit machen kann. Dann bin ich froh, wenn ich einfach nur in meine Kiste greifen muss und eine passende Socke finde. Wenn ihr wissen wollt, warum die Socken auf diesem Foto zerschnitten sind, dann schaut heute doch kurz nach 16 Uhr bei "Kaffee oder Tee" (SWR Fernsehen) rein. Da zeige ich eine tolle DIY-Upcycling-Idee mit Socken und alten Kunststoffflaschen!



Jetzt aber zu den angekündigten Kreativ-Hacks:




Mittwoch, 26. Juni 2019

Mein Tipp: Mini-Grünoase für den Balkon

Kann man bei über 35 Grad im Schatten kreativ sein?
Ja. Aber nur, wenn's schnell geht und man sich nicht anstrengen muss. 
Es ist also Zeit, für einen richtigen Kreativ-Hack, bei dem ihr garantiert nicht viel machen müsst. Versprochen!

Ich bin diese Woche beim Ausmisten auf drei Aufbewahrungsbehälter aus Kunststoff gestoßen, die ich mal an einem Kindermaltisch angebracht habe. Jetzt sind die kleinen Flöhe über den Kindertisch hinausgewachsen, ich wollte die Behälter aber nicht einfach wegwerfen.


Ausgangspunkt: der Aufbewahrungsbehälter Sunnersta von Ikea.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Happy Valentine's day!

Wie könnte es anders sein, natürlich hat Fräulein Floh sich etwas für den Tag der Verliebten ausgedacht - in letzter Minute. Ich muss gestehen, dass das alte Problem - zu viele Ideen und viel zu wenig Zeit - noch immer mein stetiger Begleiter ist. Daran hat sich auch 2019 nichts geändert.
Hier ist es nun, mein Last-Minute-Tutorial für alle Lieben, Verliebten und Lieblingsmenschen: ein kuscheliges Kissen.

XOXO (hugs and kisses)
Fräulein Floh
Du brauchst:
altes T-Shirt, Jersey oder Baumwollfleece (ca. 2x 40 cm x 40 cm)
Kissenfüllung
Schere
kleine spitze Schere
Häkelnadel Nr. 2,5 bis 3
Schneiderkreide

Dienstag, 12. Juni 2018

Gute Laune für den Tisch

"Uuups, daneben!" - Bei Kindern (und ich habe gehört, manchmal auch bei den Großen 😇) nimmt das Essen auf seiner vorgesehenen Route vom Tisch zum Mund manchmal seltsame Um- und Irrwege. Kein Problem. Auch essen will gelernt sein. Nur die Tischsets, die den Tisch vor Joghurtlawinen, Orangensaftüberschwemmungen und Ketchupfluten schützen sollen, sehen bei uns inzwischen wie gefleckte Tarndecken aus. Der Katastrophenschutz hat seinen Preis!

Lecker sieht anders aus. Aber deswegen die Tischsets einfach wegwerfen und neue kaufen?
Da kam mir die Idee, die Tischsets einfach mit dunklerer Textilfarbe wieder aufzufrischen. Textilfarbe bekommt ihr für ein paar Euro im Drogeriemarkt oder Bastelladen. Und damit könnt ihr je nach gewünschter Farbintensität mindestens 300g Stoff oder Textilien färben. Damit lassen sich einige Tischsets retten!

Ich habe mich entschieden, meine fleckigen, türkisfarbenen Tischsets mit kräftigem Blau auf gute Laune zu trimmen. Und was passt da besser als ein frischer Batiklook? 
Aloha und ahoi, der Sommer kann kommen!

Euer Fräulein Floh

Und so hab ich es gemacht:

Material
alte Tischsets in Türkis, ca. 300g
Kunststoffeimer
alter Kochlöffel
Stofffarbe in Blau
reißfestes Baumwollgarn
Schere
Gummihandschuhe 
heißes Wasser


Montag, 21. Mai 2018

Schoko-Äpfel-Fingerfood

Obst ist gesund, keine Frage. Für den Nachmittagssnack ist es darum aus gutem Grund die erste Wahl. Bei der letzten Schulfeier wollte ich trotzdem nicht nur schlichte Apfelschnitze zwischen all die selbstgemachten Leckereien aufs Büffet stellen. Ein bisschen "Liebe" sollte auch dabei sein.
Da kam mir die Idee zu diesen Schoko-Äpfeln. Der Aufwand ist nicht groß - die Wirkung dafür umso größer. Die Kinder haben eifrig zugegriffen und die Schale im Handumdrehen leergegessen. 

Liebe Grüße!
Euer Fräulein Floh

ZUTATEN
6 Äpfel
200 g Vollmilch-Kuvertüre
Zuckerstreusel

AUßERDEM
Messer
Schneidebrett
Schale und großer Topf für Wasserbad
kleiner Löffel
Backblech mit Backpapier






 Und so hab ich's gemacht:


1. Die Kuvertüre in Stücke teilen und in die Schüssel geben. Im Topf etwas Wasser erhitzen und die Schüssel hineingeben. Die Kuvertüre langsam im Wasserbad schmelzen und immer wieder umrühren.

 TIPP: Die Kuvertüre darf nicht zu heiß werden und es darf kein Wasser hineinspritzen, da die Schokolade sonst stockt und krümelig wird!
 
2. Die Äpfel in Schnitze schneiden und das Kernhaus entfernen. In der Zwischenzeit darf die Kuvertüre wieder etwas abkühlen. Sie sollte aber noch flüssig bleiben.

TIPP: Wenn ihr ganz sicher gehen wollt, dass die Schoko-Äpfel bis zum Verzehr nicht braun anlaufen, könnt ihr sie mit etwas Zitronensaft beträufeln.

3. Legt die Apfelschnitze auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech und träufelt die Kuvertüre mit dem Löffel auf die Schnitze.
4. Streut die Zuckerstreusel auf die noch flüssige Schokolade und stellt das Backblech anschließend für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank, bis die Kuvertüre fest ist.
5. Die fertigen Schoko-Apfelschnitze auf einem Teller anrichten und am besten sofort zugreifen - bevor der Teller leer ist! :-)

Montag, 20. März 2017

Aus Alt mach Neu: USB-Stick

Wie bitte pimpt man einen USB-Stick?
Oder anders gefragt: Kann ich meinem kleinen Datentranporthelferchen ein schönes Outfit verpassen?
Meine Exemplare sind schon etwas in die Jahre gekommen, was ihrer Schönheit nicht gerade zuträglich war. Aber auch davor waren sie nicht gerade Stilikonen. Jetzt, wo die Hüllen langsam Patina ansetzen und aus dem Leim gehen, war es höchste Zeit, dieser Frage einmal gründlich nachzugehen. 
Die frohe Antwort lautet: Ja, es geht! Und zwar ganz einfach. Denn für diese schicken Hüllen braucht Ihr nur ein oder zwei alte Schnürsenkel (ca. 90 cm lang), einen Schraubenzieher, eine Schere und ein Feuerzeug. Und schon kann's losgehen. 


Im Internet wimmelt es von Anleitungen, wie USB-Sticks in verschiedenste Alltagsgegenstände eingebaut werden können. Weinkorken, Lippenpflegestifte, Spielzeugautos und sogar Babyschnuller werden vorgeschlagen. Alles nicht ganz das, wonach ich gesucht habe.
Also hab ich weiter recherchiert und bin auf Techniken gestoßen, bei denen das Innenleben der USB-Sticks in selbst gebauten Hüllen aus Beton, Holz oder Polymer-Knete ein neues Zuhause findet. Auch nicht ganz das, wonach ich gesucht habe.
Dann kam die Lösung: Bei instructables habe ich einen USB-Stick gesehen, der mit Paracord umknüpft wurde. Da Paracord aber meist nur in größeren Mengen angeboten wird, für die Hülle aber nur ein kurzes Stück benötigt wird, kam mir die Idee, einfach alte Schnürsenkel zu verwenden. Davon hat man immer ein paar zuhause.

 
Und so hab ich's gemacht:
Die alte USB-Hülle vorsichtig entfernen. Das geht am leichtesten mit einem kleinen Schraubenzieher. Ich habe die Spitze des Schraubebziehers seitlich an der Naht angesetzt und die Hälften der Hülle einfach aufgespreizt. Wichtig ist, dass dabei die Platine im Innern nicht beschädigt wird.

Hinweis: Achtet darauf, dass der USB-Stick nicht gesichert ist. Meistens befindet sich seitlich ein kleiner Schalter. Stellt ihn auf die richtige Position, da Ihr später nicht mehr an den Schalter rankommen werdet!



Dann habe ich das innere des USB-Sticks umknüpft. Dazu habe ich den Schnürsenkel doppelt gelegt und den USB-Stick so aufgelegt, dass oben am hinteren Ende die Schlaufe etwas übersteht und unten am Stecker die losen Enden hängen. 

Nun mit den Schlangenknoten beginnen: Für den ersten Knoten das rechte Ende (A) in einer Schlaufe unter dem Stick nach links führen. Das linke Ende (B) unter A hindurch, über den Stick und von oben nach unten durch die Schlaufe auf der rechten Seite führen. Den ersten Knoten am Stecker positionieren und festziehen. Den zweiten Knoten genau umgekehrt arbeiten, also den Schnürsenkel auf der linken Seite (A) in einer Schlaufe unter dem Stick nach rechts führen und das andere Ende (B) unter diesem hindurch, über den Stick und von oben nach unten durch die Schlaufe auf der linken Seite führen (siehe Foto). Knapp neben dem ersten Knoten festziehen.

Weiter im Seitenwechsel die Knoten knüpfen, bis das obere Ende des Sticks mit der Schlaufe erreicht ist. Den letzten Knoten festziehen. Die überstehenden Enden mit ein paar Millimeter Zugabe abschneiden, mit dem Feuerzeug erhitzen, bis der Schnürsenkel schmilzt, und verschweißen. Dazu habe ich die heißen Ende einfach mit der Schere flach auf die Hülle gedrückt. Nach dem Abkühlen entsteht so eine feste Verbindung.

TIPP: Probiert das Knüpfen auch mal mit zwei verschiedenfarbigen Schnürsenkeln aus. Das gibt schöne Muster (siehe Foto oben).

Alles Liebe!
Euer Fräulein Floh

Montag, 16. Januar 2017

Kreativ mit KINDERN: Korkdruck

Hurra, es schneit!
Da gibt es eigentlich nichts Schöneres, als mit den Kindern raus in das weiße Wunderland zu gehen und einen Schneemann zu bauen. Eigentlich. Denn Schneeball, Schneeflocke und Co. sind auch wunderbare Motive fürs Basteln. 
Wir haben heute die Bastelfarben ausgepackt und Schneemänner gemalt.

Frostige Gesellen - links: Kleinen Floh (5 Jahre); rechts: Fräulein Floh

Du brauchst:
Tonpapier in Schwarz, A4
Bastelfarben
Korken, z.B. von einer Sektflasche
ggf. Pinsel
Pappteller

Und so haben wir's gemacht:
Weiße Bastelfarbe auf den Pappteller geben, den Korken eintauchen und einen Schneemann aus zwei oder drei Kugeln auf das Tonpapier drucken. Danach den verschneiten Boden und einzelne Schneeflocken mit dem Korken aufstempeln.
Das Gesicht mit Karottennase, einen dicken Schal, die Arme und die Knöpfe aufmalen. Dazu kannst du einen Pinsel verwenden - oder du benutzt deinen Finger und druckst die Farbe damit auf. Zum Schluss Mütze oder Hut ergänzen, fertig ist der frostige Geselle!

Fräulein Floh


Dienstag, 10. Januar 2017

Mini.PROJEKT: Apfeldruck

Apfeldruck ist eigentlich ein alter Hut. Aber trotzdem super spannend, weil es so einfach geht - und weil Äpfel nach wie vor ein knackiges Motiv sind. Einfach zum Anbeißen!

Heute habe ich ein apfelgrünes Kindershirt mit einem saftigen Apfel aufgepeppt.
Dauer: weniger als eine halbe Stunde (ohne Trockenzeit).

Du brauchst:
Shirt in Apfelgrün, vorgewaschen
halber Apfel
Stoffmalfarbe in Grün und Blau
feiner Stoffmalstift in Schwarz
Plastiktüte
Bügeleisen

Und so hab ich es gemacht:
Die Plastiktüte in das Shirt schieben, damit die Farbe nicht auf die Rückseite des Shirts durchdrucken kann. Die Schnittfläche des Apfels mit der grünen Stoffmalfarbe betupfen, bis sie ganz grün ist.
Den Apfel auf das Shirt drucken und mit dem Finger ein blaues Apfelbäckchen aufmalen. Den Blütenansatz und den Stiel mit dem Stoffmalstift aufmalen.
Wenn alles trocken ist, die Plastiktüte entfernen und die Stoffmalfarbe nach Herstellerangabe mit dem Bügeleisen fixieren. Fertig!

Fräulein Floh

Freitag, 25. April 2014

Recycling einmal anders

Zugegeben, wenn man zur Häkelnadel greift, denkt man für gewöhnlich an kuschelige Wolle, kühle Baumwollgarne oder angesagtes Bändchengarn. Doch Fräulein Floh wäre nicht Fräulein Floh, wenn sie sich damit zufrieden geben würde.
Als mir neulich beim Öffnen des Küchenschranks wieder einmal eine ganze Ladung alter Einkaufstüten ins Gesicht fiel, war die Idee zu einem neuen Recycling-Projekt geboren. Aus diesen bunten Taschen und Tüten muss man doch etwas Schönes machen können, sagte ich mir.
Rund 50 Plastiktüten hat dieser Korb "verschlungen"!
Gesagt, getan. Hier seht Ihr mein neues Projekt. Ein Korb als alten Tüten. Er dient mir jetzt in der Küche, um darin leere Verpackungen zu sammeln, bevor sie in den Gelben Sack wandern und für immer entsorgt werden. Und noch besser: Seit ich herausgefunden habe, dass man aus alten Tüten wundervolle neue Dinge machen kann, landet bei mir noch weniger im Müll!

Und so einfach geht's:

1 Schneide die Plastiktüten unten und an einer Seite auf.

2  Schneide die Tüte abwechselnd von rechts und links in gleichmäßigen Abständen ein. Dabei legst du fest, wie breit Dein "Häkel- garn" werden soll.

3 Wie aus Zauberhand ist aus der Tüte ein langes Band geworden, mit dem Du nun häkeln kannst.

4 Nimm eine grobe Häkelnadel (z.B. Nr. 9) und schlage eine Luftmaschenkette an. Jetzt wird Runde für Runde in Festmaschen gehä- kelt. Den Anfang und das Ende der einzel- nen Streifen lässt Du nach innen überstehen. Du kannst sie später zurückschneiden.

Vielleicht ist das ja auch eine Idee für euch?
Ich wünsche auf jeden Fall viel Spaß beim Tüten-Recycling!

Euer Fräulein Floh


Noch ein Hinweis: Nicht wundern, wenn sich nach dem ersten Häkelabend Muskelkater im Arm meldet. Manchmal muss die Folie mit etwas Kraft durch die Schlaufen auf der Nadel gezogen werden :-)


Mittwoch, 1. Januar 2014

Glückssterne für das neue Jahr

Hallo zusammen, ich hoffe, ihr seid alle gut im neuen Jahr angekommen! Ich melde mich gleich am ersten Tag des Jahres mit einem Do-it-yourself-Projekt zurück. Irgendwie haben mir die verbummelten Weihnachtskarten keine Ruhe gelassen. Und wer bitte sagt, dass Glückwünsche nur vor den Feiertagen verschickt werden dürfen? Das neue Jahr hat gerade erst begonnen. Damit liegen noch dreihundervierundsechzigeinhalb Tage vor uns. Viel Zeit, für die wir alle Glück und die besten Wünsche gebrauchen können.


Also hier nun mein Vorschlag für schnell gemachte Neujahrsgrüße. Sucht, sammelt und tragt einfach alles zusammen, was ihr in eurem Zuhause finden könnt: Papier, Pappe, Folien, Verpackungsreste – schaut in den Gelben Sack und in die Altpapierablage. Schlaue Köpfe legen sich für einen solchen (Not-)Fall ein kleines Hamsterdepot an, das sie das ganze Jahr über mit Resten, Schnipseln und allerlei wiederverwertbaren Kostbarkeiten befüllen. Wenn ihr zu dieser Spezies gehört, dann könnt ihr jetzt eure Schatzkammer plündern.
Sortiert eure Fundstücke am besten nach Farben, Styles oder Themen. Und dann ran an den Speck. Schneidet so viele Sterne aus, wie ihr nur könnt. Wer in seiner Schublade einen Sternlocher hat, ist natürlich im Vorteil! Aber es geht auch mit Schablone, Stift und Schere. Die Sterne anschließend locker auf einer imaginären Linie auf einen Kartenrohling legen und mit Klebstoff fixieren (z.B. mit einem schmalen doppelseitigen Klebeband). Oder einfach mit der Nähmaschine einmal drübernähen. Fertig ist die Glückssternkarte.

Ich mache mich jetzt gleich frisch ans Werk. Das Ergebnis zeige ich euch demnächst hier auf meinem Blog.

Ein frohes neues Jahr wünscht


Euer Fräulein Floh

Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohe Weihnachten!



Der Countdown ist abgelaufen. Heute ist der 24. Dezember. Heilig Abend lässt sich nicht mehr aufschieben. Was jetzt nicht fertig geworden ist, muss bis nächstes Jahr warten. Oh, welche Schande. Wenn Ihr wüsstet, welche Pläne ich hatte und wie viele halbfertige Sachen bei mir jetzt rumliegen. Den Kranz mit Kerzen habe ich ja schon am ersten Adventswochenende abgeschrieben. Aber jetzt wird auch die letzte noch nicht verwirklichte Idee endgültig zu einem guten Vorsatz. Ich sage nur: Weihnachtskarten. Da lässt sich auch in letzter Minute nichts mehr machen.
Egal, die Zeit ist rum. Heute wird trotzdem gefeiert. Und ich bin mir sicher, dass am Ende alle glücklich sind. Der Schmuck für den Weihnachtsbaum ist ja gerade eben noch fertig geworden (siehe Foto). Das wäre sonst ja auch eine schöne Bescherung!
Die Schneeballkugeln sind zum Glück super leicht gemacht, wie ihr unten im Tutorial sehen könnt (die ausführliche Anleitung gibt es hier). Ich finde, die Schneeballkugeln sind eine wunderschöne Alternative zu Glaskugeln, Strohsternen und Co.

 
Ich wünsche euch allen frohe Festttage und eine besinnliche Zeit! 
Lasst den Weihnachtsstress von euch abfallen und schaltet in den Feiermodus um!

Euer Fräulein Floh


Tutorial: Schneeballkugeln


1 Nimm ein altes weißes Hemd und schneide es mit einer Zickzackschere in kleine Quadrate. 
2Lege die Stoffstücke nach und nach (nicht zu dicht) auf eine Styropor®-Kugel und drücke sie in der Mitte mit einer Stricknadel in die Kugel. 
3 Wenn die Kugel über und über mit Stoffstücken bedeckt ist, kannst du ein Stück Draht zu einem U formen und in das Styropor® stecken. Noch einen Faden anbringen, dann kannst du die Kugel aufhängen.