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Dienstag, 12. Juni 2018

Gute Laune für den Tisch

"Uuups, daneben!" - Bei Kindern (und ich habe gehört, manchmal auch bei den Großen 😇) nimmt das Essen auf seiner vorgesehenen Route vom Tisch zum Mund manchmal seltsame Um- und Irrwege. Kein Problem. Auch essen will gelernt sein. Nur die Tischsets, die den Tisch vor Joghurtlawinen, Orangensaftüberschwemmungen und Ketchupfluten schützen sollen, sehen bei uns inzwischen wie gefleckte Tarndecken aus. Der Katastrophenschutz hat seinen Preis!

Lecker sieht anders aus. Aber deswegen die Tischsets einfach wegwerfen und neue kaufen?
Da kam mir die Idee, die Tischsets einfach mit dunklerer Textilfarbe wieder aufzufrischen. Textilfarbe bekommt ihr für ein paar Euro im Drogeriemarkt oder Bastelladen. Und damit könnt ihr je nach gewünschter Farbintensität mindestens 300g Stoff oder Textilien färben. Damit lassen sich einige Tischsets retten!

Ich habe mich entschieden, meine fleckigen, türkisfarbenen Tischsets mit kräftigem Blau auf gute Laune zu trimmen. Und was passt da besser als ein frischer Batiklook? 
Aloha und ahoi, der Sommer kann kommen!

Euer Fräulein Floh

Und so hab ich es gemacht:

Material
alte Tischsets in Türkis, ca. 300g
Kunststoffeimer
alter Kochlöffel
Stofffarbe in Blau
reißfestes Baumwollgarn
Schere
Gummihandschuhe 
heißes Wasser


Montag, 16. Januar 2017

Kreativ mit KINDERN: Korkdruck

Hurra, es schneit!
Da gibt es eigentlich nichts Schöneres, als mit den Kindern raus in das weiße Wunderland zu gehen und einen Schneemann zu bauen. Eigentlich. Denn Schneeball, Schneeflocke und Co. sind auch wunderbare Motive fürs Basteln. 
Wir haben heute die Bastelfarben ausgepackt und Schneemänner gemalt.

Frostige Gesellen - links: Kleinen Floh (5 Jahre); rechts: Fräulein Floh

Du brauchst:
Tonpapier in Schwarz, A4
Bastelfarben
Korken, z.B. von einer Sektflasche
ggf. Pinsel
Pappteller

Und so haben wir's gemacht:
Weiße Bastelfarbe auf den Pappteller geben, den Korken eintauchen und einen Schneemann aus zwei oder drei Kugeln auf das Tonpapier drucken. Danach den verschneiten Boden und einzelne Schneeflocken mit dem Korken aufstempeln.
Das Gesicht mit Karottennase, einen dicken Schal, die Arme und die Knöpfe aufmalen. Dazu kannst du einen Pinsel verwenden - oder du benutzt deinen Finger und druckst die Farbe damit auf. Zum Schluss Mütze oder Hut ergänzen, fertig ist der frostige Geselle!

Fräulein Floh


Dienstag, 10. Januar 2017

Mini.PROJEKT: Apfeldruck

Apfeldruck ist eigentlich ein alter Hut. Aber trotzdem super spannend, weil es so einfach geht - und weil Äpfel nach wie vor ein knackiges Motiv sind. Einfach zum Anbeißen!

Heute habe ich ein apfelgrünes Kindershirt mit einem saftigen Apfel aufgepeppt.
Dauer: weniger als eine halbe Stunde (ohne Trockenzeit).

Du brauchst:
Shirt in Apfelgrün, vorgewaschen
halber Apfel
Stoffmalfarbe in Grün und Blau
feiner Stoffmalstift in Schwarz
Plastiktüte
Bügeleisen

Und so hab ich es gemacht:
Die Plastiktüte in das Shirt schieben, damit die Farbe nicht auf die Rückseite des Shirts durchdrucken kann. Die Schnittfläche des Apfels mit der grünen Stoffmalfarbe betupfen, bis sie ganz grün ist.
Den Apfel auf das Shirt drucken und mit dem Finger ein blaues Apfelbäckchen aufmalen. Den Blütenansatz und den Stiel mit dem Stoffmalstift aufmalen.
Wenn alles trocken ist, die Plastiktüte entfernen und die Stoffmalfarbe nach Herstellerangabe mit dem Bügeleisen fixieren. Fertig!

Fräulein Floh

Donnerstag, 6. Juni 2013

Neues aus der Färberei

Die Sonnne scheint. Endlich. Trotzdem habe ich gestern etwas Zeit an meiner Nähmaschine verbracht. Das Ergebnis: ein luftig-leichter Sommerrock. Wenn die Sonne weiterhin ihrer Aufgabe nachkommt, werde ich ihn bald schon tragen können.

Wie ihr seht, habe ich für den Rock eine alte Longbluse verwendet. Da war für mich nicht mehr viel zu tun. Ein bisschen Färben, ein bisschen Schneiden, ein bisschen Nähen - ruck, zuck war das neue Lieblingsstück fertig! 

Euer Fräulein Floh 

PS: Weil ich immer mal wieder danach gefragt werde: Ja, ich freue mich noch immer über alte Jeanshosen, die ihr nicht mehr braucht. Die Mitmach-Aktion läuft weiter! (Und ich werde das kommende Wochenende auf jeden Fall wieder neue Cantuccini backen.)

Samstag, 1. Juni 2013

Mit Farbe gegen Schlechtwetterlaune

Abwechslung gefällig? Mir geht das trübe Wetter jedenfalls ordentlich auf die Nerven. Kaum lugt die Sonne eins, zwei Tage aus den Wolken heraus, kommt schon wieder die nächste Schlechtwetterfront. Kälte, Regen, grauer Himmel - wie soll da bitte gute Laune aufkommen?  
Höchste Zeit, um mit leuchtenden Farben einen Gegenangriff zu starten!
Beim letzten Besuch im Drogeriemarkt habe ich also Textilfarbe gekauft. Marineblau - weil es so gut zu Jeans passt und man damit eigentlich nichts falsch machen kann. Und dann ging ich auch sofort ans Werk. Was soll ich sagen: Ihr müsst das unbedingt einmal selbst probieren. Das Spiel mit Farbe macht richtig Spaß. Das Aufregendste dabei: Man weiß eigentlich nie, was während des Farbbads wirklich passiert. Welches Muster wird der Stoff nachher haben? Wie nimmt er die Farbe an? Ich habe diese Woche eine schöne Überraschung erlebt!

Doch jetzt alles schön der Reihe nach. Zuerst war da nämlich ein großer Berg weißer Textilien: eine Bluse, ein Hemd, ein Trägershirt, ein Longsleeve, eine Hose und ein T-Shirt. So wie sie waren, wollte sie keiner mehr haben. Und darum haben sie sich nun am Arbeitsplatz von Fräulein Floh aufgetürmt. Zusammen fast 1,5 kg Trockengewicht. Die optimale Menge für ein Textilfärbebad. 
Zusammen mit zwei Stück Bluejeans habe ich die Kleider vorbereitet. Für die Dip-dye-Technik werden die Textilien im gewünschten Bereich angefeuchtet. Für die Batik-Technik habe ich die Textilien an mehreren Stellen mit einem reißfesten Faden abgebunden. Wieder andere Kleider habe ich vor dem Färben in einzelne Stücke zerteilt, damit die Färbung nachher an der richtigen Stelle sitzt. 


Und dann ging es ab ins marineblaue Wasser. Zuerst die Stoffe, die ich in der Batik-Technik vorbereitet hatte. Sie mussten alle ganz im Farbbad untertauchen. Dann die Stoffe, die ich für die Dip-dye-Technik vorbereitet hatte. Sie wurden nur im gewünschten Bereich in das Farbbad gehängt. Und dann hieß es warten.
Zwei Stunden später war der große Moment gekommen. Stück für Stück habe ich die Textilien wieder aus dem Farbbad genommen. Bei den Dip-dye-Objekten ist dabei äußerste Vorsicht geboten, damit es keine Flecken auf den weißen Bereichen gibt. Bei den Batik-Stücken schlug jetzt dagegen die Stunde der Wahrheit. Haben die Schnüre gehalten? Sind die gewünschten Muster entstanden? Schnipp, schnapp, wurden die Fäden mit der Schere gelöst. Und dann die Erleichterung: Ja, es hat geklappt! 
Nach einer Runde in der Waschmaschine und im Wäschetrockner konnte ich die Ergebnisse bestaunen. Und nanu, was war denn das? Das Trägershirt hatte ein ziegelrotes Bündchen bekommen. Und das vergilbte Hemd erstrahlte in einem frischen Blau. Zu schade für die Zweitverwertung. Darum habe ich das Shirt und das Hemd kurzerhand aussortiert und wieder in den Kleiderschrank geräumt. Diesen Sommer dürfen sie noch einmal bleiben! 



Dies war der erste Teil. Demnächst geht es weiter. Dann erzähle ich euch, was aus den anderen Kleidungsstücken geworden ist. Bis dahin alles Liebe!

Euer Fräulein Floh